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Vorschau // Ab Ende Dezember 2020:
// René Groebli. Vom Neuen Sehen zur Farbfotografie

Der Schweizer Fotograf René Groebli (*1927 in Zürich) gehört zu den experimentierfreudigsten Persönlichkeiten der Fotogeschichte. Er studierte bei dem aus Flein stammenden Hans Finsler an der Kunstgewerbeschule Zürich und erhielt 1948 als einer der ersten das Schweizer Diplom als Kameramann für Dokumentarfilm. René Groebli wechselte jedoch das Metier und wurde ein brillanter Schwarz-Weiß-Fotograf.

In den frühen 1950er Jahren arbeitet er als Reportage-Fotograf für LIFE, Picture Post und verschiedene andere internationale, illustrierte Magazine und für die Londoner Agentur Black Star in Afrika und im Nahen Osten. Schon als 26-jähriger wurde er 1953 zur Teilnahme an der legendären Ausstellung The Family of Man eingeladen, die Edward Steichen für das Museum of Modern Art in New York kuratierte und die später weltweit in zahlreichen Museen gezeigt wurde.

Seine Fotogeschichte Magie der Schiene (Rail Magic, 1949) ist in die Annalen der Fotografie eingegangen und sein fotografisches Liebesgedicht Das Auge der Liebe (The Eye of Love, 1952) wurde später vom Museum of Modern Art für die Sammlung des Museums erworben. In Deutschland entdeckte der berühmte Fotograf Otto Steinert, Gründungsmitglied der avantgardistischen Gruppe fotoform, René Groeblis fotografisches Talent und zeigte seine Bewegungsbilder 1951 und 1954 in den Ausstellungen subjektive fotografie, die einer ganzen Fotorichtung den Namen gab.

Die Ausstellung knüpft an die erfolgreichen Foto-Präsentationen von Sam Shaw und Andreas Feininger an und entsteht in Zusammenarbeit mit Buchsteiner Art Management.

 Abb.: 
Karussell, aus der Serie Abstractions, 1950-1955 
Charles Chaplin, 1952 
Aus der Serie Magie der Schiene, 1949 
0hne Titel, 1970, Fotomontage 
Portrait des Malers Aja Iskander Schmidlin, 1970
0hne Titel, 1970, Fotomontage

© RenéGroebli.ch