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Aufbruch Realismus
Die neue Wirklichkeit im Bild nach ’68
// 31.03.2012 – 01.07.2012 //

Unterschiedliche Strömungen und Ereignisse – wie die Pop-Art in den USA, die Wiederentdeckung von Neuer Sachlichkeit und Surrealismus, die zunehmende Politisierung der Gesellschaft und die Studentenrevolte in Berlin – trugen dazu bei, dass diese hochpolitische Zeit der gegenständlichen Kunst neue Perspektiven eröffnet hat: Nach 1968 wurden an verschiedenen Orten in Deutschland, aber auch in den Nachbarländern und in Amerika fast gleichzeitig unterschiedliche Realismen entwickelt – vom Fotorealismus über den kritischen Realismus bis hin zum Phantastischen Realismus.

In einer umfangreichen Ausstellung, die in beiden Häusern der Städtischen Museen Heilbronn (Kunsthalle Vogelmann und Museum im Deutschhof) gezeigt wird, werden erstmals die verschiedenartigen Formen und Facetten der Realismustendenzen jener Zeit beleuchtet. Neben internationalen Positionen von Robert Cottingham, Don Eddy, Jean Olivier Hucleux, Howard Kanovitz oder Philipp Pearlstein werden in dieser rund 95 Werke umfassenden Schau vor allem Künstler aus der Bundesrepublik Deutschland, darunter Johannes Grützke, Konrad Klapheck, Peter Nagel, Hans Peter Reuter, Gerhard Richter, Jan Peter Tripp, Jürgen Waller, Ben Willikens und Lambert Maria Wintersberger, aber auch eine ganze Reihe von nie entdeckten oder längst wieder vergessenen Künstlern vertreten sein.


Katalog zur Ausstellung
Aufbruch Realismus. Die neue Wirklichkeit im Bild nach '68. Hrsg. Städtische Museen Heilbronn, Texte von Günter Baumann, Dieter Brunner, Markus Lörz, Birgit Möckel, Michael Nungesser, Kerber Verlag Bielefeld 2012, 144 S., 151 Abb., Hardcover, Museum: 25 Euro, Buchhandel: 34,95 Euro.

Flyer Aufbruch Realismus (200 KB)
Flyer Finissage Aufbruch Realismus (350 KB)

 Abb.: Jan Peter Tripp, Der Lauf der Dinge, 1975/76, Privatbesitz