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Das Fundament der Kunst
Die Skulptur und ihr Sockel seit Alberto Giacometti
// 24.10.2009 – 31.01.2010 //

Die Ausstellung „Das Fundament der Kunst – Die Skulptur und ihr Sockel seit Alberto Giacometti“ zeigt erstmals einen repräsentativen Überblick über die Entwicklung des Bildhauersockels.

Ausgehend vom 20. Jahrhundert, mit Arbeiten von Alberto Giacometti (1901– 1966) und Piero Manzoni (1933 – 1963), richtet sich der Blick vor allem auf die aktuelle Skulptur: Mehr als 50 internationale künstlerische Positionen zeigen, in welch vielfältiger Weise sich „Figur“ und Sockel begegnen. Insbesondere in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entfaltet der Sockel ein formales und inhaltliches Spektrum, das wichtige Entwicklungen der Skulptur bis in die Gegenwart sichtbar macht. Dass sich der Sockel zunehmend von seiner dienenden Rolle befreit und eigene gestalterische Möglichkeiten beansprucht, dokumentieren Werke von Mark Dion, Gerwald Rockenschaub, Florian Slotawa oder Franz Erhard Walther. Vom repräsentativen Sockel des 19. Jahrhunderts, über die Verkleinerung und ironische Paraphrase, bis hin zu einer erneuten Überdimensionierung zeigt die Ausstellung die Verschmelzung des Sockels mit der „Figur“ ebenso wie seine Verselbstständigung als skulpturales Element.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Gerhard Marcks Haus Bremen (28. Februar – 23. Mai 2010) und dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck (24. Juni – 24. Oktober 2010).


Katalog zur Ausstellung
Das Fundament der Kunst. Die Skulptur und ihr Sockel in der Moderne, Hrsg.: Städtische Museen Heilbronn/Gerhard-Marcks-Haus Bremen/Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Edition Braus, Heilbronn 2009, 160 S., rd. 200 Abb., geb., Museum: 25 Euro, Buchhandel: 35 Euro.

Flyer Das Fundament der Kunst.pdf

Abb.: Einblick in die Ausstellung mit Werken von Stefanie Trojan, Franz von Stuck, Alberto Giacometti und Auguste Rodin (von links nach rechts), © für die Arbeit von Trojan: VG Bild-Kunst, Bonn 2012, Foto: Foto Seibold Heilbronn