FacebookKontaktImpressumSchriftgrößeInhaltsverzeichnis

Hal Busse – auf Reisen und im Atelier
// 26.11.2016–26.02.2017

Ob mit Bleistift, Tusche oder den Filzstiften ihrer Kinder, Hal Busse (1926-2018) zeichnet wo sie geht und steht. An Stelle von Tagebüchern hat sie ihre Skizzenbücher, um wichtige Momente festzuhalten. Sich künstlerisch auszudrücken ist für sie eine Selbstverständlichkeit, steht sie doch bereits im Alter von 16 Jahren mit ihrem Vater Hermann Busse auf einer Wiese und malt. Nach der großen Retrospektive im Jahr 2006, die vor allem Gemälde und Objekte versammelte, zeigen die Städtischen Museen anlässlich des 90. Geburtstages der Künstlerin Zeichnungen aus fünf Jahrzehnten, die direkt aus dem Atelier zu uns gekommen sind. Anhand von 170 Werken können wir beobachten, dass es im Werk von Hal Busse nie einen Stillstand gibt, dass ihre Neugier nach neuen Ausdrucksformen nie erlischt. Jörg Scheller bezeichnet Hal Busse im Januar 2015 in der Zeit als „verkanntes Genie“ und lobt ihre Vielseitigkeit. Sie lässt sich nicht wie viele ihrer männlichen Kollegen zur Marke machen und legt sich nicht auf ein erfolgbringendes Thema fest. Die wirkliche Entdeckung des Werkes von Hal Busse ist noch lange nicht abgeschlossen.

Hal Busse, Ohne Titel (Theaterbesucher), 1950er-Jahre, Tusche, (Ausschnitt);