Als es in der Eiszeit bei uns sehr viel kälter war als heute, mussten sich Mammut Rudi und seine Freunde einiges einfallen lassen, um auch die harten Winter zu überstehen. Wir lernen Rudi und seine Freunde sowie ihren Lebensraum, die Kaltsteppe, kennen, aber auch andere Tiere und Lebensräume der Eiszeit. Außerdem schauen wir unseren Vorfahren, den Steinzeitmenschen, beim Jagen und Sammeln über die Schulter. Woran erkennt man einen Höhlenbär? Wie roch eigentlich die Kaltsteppe? Welche Geräusche gibt ein Elch von sich, der in Ruhe gelassen werden will? Und wie flauschig fühlt sich ein Rentierfell an? Dies alles und mehr erfahren wir mit allen Sinnen.
Praktische Aktion: Wir modellieren kleine Mammuts zum Mitnehmen.
Warum bewegt sich die Waage auf und ab? Wie schwer ist eigentlich ein Brief? Hier werden Kinder zu kleinen Forschern und entdecken spielerisch alte Kaufmannswaagen, Arztwaagen und geheimnisvolle Messgeräte und Maße aus aller Welt. Die Kinder schlüpfen in die Rolle von Kaufleuten und messen mit Händen und Füßen sich und ihre Umwelt.
Praktische Aktion: Wir bauen uns eine eigene Waage zum Mitnehmen.
Wir reisen zurück in die Eisenzeit und besuchen die Kelten. Was war ihnen besonders wichtig und wofür wurden sie berühmt? Auf der Suche nach ihren Schätzen und Spezialitäten begeben wir uns an einen Handelshafen, einen Druidenwald, einen heiligen Platz, einen Marktplatz, ein Handwerksviertel und ein Familienhaus. Was haben die Kelten hergestellt, genutzt, gekauft, getauscht, verschenkt oder behalten? Womit verdienten sie ihr Geld und was machten sie in ihrer Freizeit? An was glaubten sie und welche Geschenke machten sie ihren Göttern? Und welche ihrer tollen Ideen prägen unsere Kultur bis heute?
Praktische Aktion: Wir schlüpfen in typische Keltenoutfits und gestalten ein Schatzkästchen.
Wie funktionierten Waagen vor 100 Jahren? Was kann mit Tatami-Matten gemessen werden? Die Schülerinnen und Schüler erforschen die Geschichte des Wiegens und Messens von Elle und Fuß bis zur modernen Küchenwaage, experimentieren selbst mit verschiedenen Waagen und Messgeräten, entdecken unterschiedliche Maßsysteme aus aller Welt und verstehen spielerisch physikalische Grundprinzipien
Praktische Aktion: Jedes Kind baut seine eigene funktionstüchtige Balkenwaage – zum Anfassen und Mitnehmen.
Heute kennen wir die Kelten vor allem aus den Comics mit den lustigen Raufbolden Asterix und Obelix. Schriftliche Zeugnisse von den Kelten selbst gibt es kaum, aber sie werden von den alten Griechen und Römern beschrieben. Wie sie wirklich waren erkunden wir gemeinsam auf einer interaktiven Spurensuche. Durch archäologische Funde wissen wir, dass Kelten erfinderische Handwerker, weltoffene Händler und mutige Kämpfer waren. Sie gelten als Pioniere der Eisenverarbeitung, Erfinder von Kettenhemden sowie als Trendsetter im Bereich Kleidung. Welche ihrer Erfindungen haben sich bis heute bewährt und welche werden wiederkommen?
Praktische Aktionen: Wir schlüpfen in typische Keltenoutfits und fertigen Metallarmreifen im keltischen Stil an.
Wir begeben uns auf eine Zeitreise und tauchen ein in die Welt der Kelten! Am Hafen lernen wir sie als weltoffene Händler kennen, die für Güter aus der Ferne ihre eigenen Spezialitäten wie Wollstoffe, Eisenbarren, Schwerter und Schmuck anboten. Auf dem Markt finden wir heraus, welches Obst und Gemüse sie anbauten und welches sie von nah und fern bekamen. Im Handwerksviertel schauen wir in den verschiedenen Werkstätten vorbei, in denen u. a. Eisenzangen, Bronzebroschen, Goldmünzen, Glasarmreifen und Tontöpfe hergestellt wurden. Im Familienhaus bekommen wir einen Eindruck, wie die Kelten sich kleideten, kochten, aßen, spielten, feierten und ihren täglichen Hausarbeiten wie Spinnen, Weben und Getreidemahlen nachgingen. Welche Geschenke sie wohl ihren Göttern machten?
Praktische Aktionen: Wir schlüpfen in typische Keltenoutfits und gestalten ein Lederarmband im keltischen Stil.
Ob als Skulptur oder als Porträt, die Darstellung eines Gesichts ist immer spannend. Wie entsteht ein Porträt und weshalb war es früher so wichtig? Wer wurde gemalt und wie wurden diese Personen dargestellt? Wir betrachten das eigene Gesicht und reden über Mimik und Gefühle.
Praktische Aktion: Wir gestalten unser Selbstporträt.
Weitere Informationen
Die Bedeutung des Neckars für die Entwicklung und die Geschichte der Stadt Heilbronn, sowie sein Nutzen für die Menschen werden in diesem Workshop an verschiedenen Stationen greifbar. Im Kooperationsangebot der Städtischen Museen und des Stadtarchivs begeben sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines dialogischen Ausstellungsrundgangs in beiden Häusern auf die Suche nach den geschichtlichen Quellen des Neckars und seiner Schiffbarkeit. Die Faszination am Leben mit dem Fluss zeigt sich anhand verschiedener Schiffe und in historischen Filmen und Fotos: Wie waren die Menschen früher auf dem Neckar unterwegs und welche Möglichkeiten haben die Menschen gefunden mit und „gegen den Strom zu schwimmen“? Themen wie Mobilität, Transport, technische Innovationen und Migration werden abwechslungsreich und aktivierend vermittelt.
Praktische Aktion: In der erlebnisorientierten Werkstatt-Phase verbinden sich die Eindrücke aus der Ausstellung mit dem Leben damals und der Flößerei: Wir bauen uns ein Neckar-Floß!
In der Eiszeit waren die Säugetiere in unserer Region durch den mehrmaligen Wechsel von Warm- und Kaltzeiten vor große Herausforderungen gestellt. Verschiedene Anpassungen an die sich verändernden Umweltbedingungen waren sowohl im Körperbau als auch in der Lebensweise notwendig. Neben diesen unterschiedlichen Spezialisierungen wollen wir uns auch die gemeinsamen Merkmale anschauen, durch die sie sich von allen anderen Wirbeltieren unterscheiden. Die Steinzeitmenschen beziehen wir in unsere Betrachtungen mit ein und diskutieren, welchen Einfluss sie auf andere Säugetiere hatten. Welche Säugetiere sind ausgestorben, welche haben hier oder woanders überlebt und warum? Und wie sind ihre Verwandtschaftsbeziehungen untereinander?
Praktische Aktion: Wir bauen eine Eiszeit-Schneekugel mit einem Wollhaarmammut.
Wir suchen im Sand nach Versteinerungen und überlegen, von welchem Tier sie stammen könnten. In einer Bewegungsgeschichte lernen wir Dinosaurier kennen, die früher hier bei uns gelebt haben und bestaunen sie auf einer riesigen Projektion. Anschließend schauen wir uns Versteinerungen, Lebendmodelle und Bilder von diesen und anderen Sauriern an und finden noch mehr über sie heraus. Bei einer Bildkartenzuordnung und einem Fingerspiel zeigen alle, was sie heute Neues erfahren haben.
Praktische Aktion: Jedes Kind bastelt aus Pappe, verschiedenen Papiersorten, Federn und Farben seinen eigenen Dino zum Mitnehmen.
Wofür haben wir unterschiedliche Zähne? Und wie sahen die eigentlich bei den Sauriern aus? Wir erforschen beeindruckende Tiere der Urzeit, ihre Zähne und Nahrung. Im Vergleich der Zähne mit unseren eigenen und mit Werkzeugen entdecken wir erstaunliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Und gibt es heute Tiere mit ähnlichen Zähnen? Durch ein aufschlussreiches Experiment erfahren wir etwas über das Zähneputzen.
Praktische Aktion: Jedes Kind nimmt einen selbst modellierten Zahn eines Urzeittiers mit nach Hause.
Die Jüngsten werden eingeladen, das Museum zu erkunden und mit ihrer alterstypischen Neugierde verschiedene Kunstwerke kennen zu lernen. Dabei stehen die Grundfarben im Mittelpunkt. Wie werden sie bezeichnet, finden wir sie auch in unserem Alltag und was passiert, wenn wir sie miteinander vermischen?
Praktische Aktion: Die Freude am selbstständigen „Schaffen“ erleben und vielfältige Ideen ausprobieren.
Den Neckar in Heilbronn und die Schiffe wollen wir uns genauer anschauen. Dabei werden wir es uns auf einem Schiff gemütlich machen und erfahren, wie die Menschen früher auf dem Neckar unterwegs waren und mit welchen Tricks sie Schwierigkeiten auf dem Wasser lösten.
Praktische Aktion: Wir bauen uns ein Neckar-Treidelschiff – Vorsicht Wellengang!
In den Gemälden der Sammlung gibt es viele Farben zu entdecken. Wie werden sie bezeichnet und wo finden wir diese im unserem Alltag? Was passiert, wenn wir sie miteinander vermischen?
Praktische Aktion: Farben mischen, benennen und ein farbenprächtiges Bild damit gestalten.
Ob als Skulptur oder als Porträt, die Darstellung eines Gesichts ist immer spannend. Wie entsteht ein Porträt und weshalb war es früher so wichtig? Wer wurde gemalt und wie wurden diese Personen dargestellt? Wir betrachten das eigene Gesicht und reden über Gesichtsausdrücke und Gefühle.
Praktische Aktion: Wir gestalten unser Selbstporträt.
Wir erforschen beeindruckende Tiere der Urzeit, ihre Zähne und Nahrung. Im Vergleich der Zähne mit unseren eigenen und mit Werkzeugen entdecken wir erstaunliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Durch ein aufschlussreiches Experiment erfahren wir etwas über das Zähneputzen.
Praktische Aktion: Jedes Kind nimmt einen selbst modellierten Zahn eines Urzeittiers mit nach Hause.
In den Gemälden der Sammlung gibt es viele Farben zu entdecken. Wie werden sie bezeichnet und wo finden wir diese im unserem Alltag? Was passiert, wenn wir sie miteinander vermischen?
Praktische Aktion: Farben mischen, benennen und ein farbenprächtiges Bild damit gestalten.
Wir wollen eine Reise in die Triaszeit machen. Erstmal schauen wir uns auf einer Karte die Landschaften dieser Zeit an und finden heraus, wie das Klima damals war. Dann packen wir unseren Reisekoffer und los geht’s! In verschiedenen Lebensräumen entdecken wir unterschiedliche Tiere und Pflanzen. Wir erkunden ihre Lebensweisen und welche Versteinerungen wir heute von ihnen finden. Damals war alles ganz anders als heute!
Praktische Aktion: Wir fertigen eine naturgetreue Gipsnachbildung eines Ammoniten an.
Was ist expressiv und was bedeutet es in Verbindung mit Malerei? Wir sehen uns die Bilder expressionistischer Künstler wie Karl Schmidt-Rottluff und Werner von Houwald an und untersuchen, welche Farben und Formen sie verwendet haben. Was fühlt ihr, wenn ihr die Bilder betrachtet? Wir überlegen gemeinsam, was die beiden Maler mit den unterschiedlichen Farben und jeweiligen Formen ausdrücken wollten.
Praktische Aktion: Welche Farben und Formen verbindet ihr mit einem tollen Erlebnis – vielleicht mit einem Tag am Meer? Euer eigenes, expressives Bild entsteht!
Was genau sind eigentlich Skulpturen und woraus können sie bestehen? Wie beeinflussen sie ihre Umgebung und welche Auswirkung hat die Umgebung auf sie? Wie würden sie in einer anderen Umgebung, beispielsweise im Klassenzimmer oder Kinderzimmer, aussehen? Verbirgt sich vielleicht mehr hinter ihnen, als auf den ersten Blick erkannt werden kann? Diesen und anderen Fragen gehen wir gemeinsam auf den Grund.
Praktische Aktion: Gestalten einer kleinen Skulptur, wahlweise aus Tonmasse oder Holz.
Wir nehmen Skulpturen in der Heilbronner Innenstadt genau unter die Lupe, hören spannende Geschichten und werden kreativ. Wir lernen verschiedene Materialien sowie die jeweilige Bearbeitung kennen und erleben, wie unterschiedlich die Materialien wirken können. Gemeinsam überlegen wir, was die Skulptur mit ihrer Umgebung macht oder wie sie in einer anderen Umgebung aussehen würde.
Ein Rundgang durch das Naturschutzgebiet Schilfsandsteinbruch am Jägerhaus bietet Einblicke in die vielfältige Erd-, Klima-, Landschafts- und Kulturgeschichte. Schwerpunkte bilden dabei die Gesteine, ihre Entstehung und Nutzung sowie ihre Rolle bei der Bildung von Böden, Oberflächenformen und Landschaften. Neue Erkenntnisse der geologischen Klimaforschung und Wissenswertes über die Entstehung der Schichtstufenlandschaft verdeutlichen dabei die Zusammenhänge.
Praktische Aktion: Wir führen mit einer topographischen Karte eine Orientierungsübung im Gelände durch und erfassen mit einem Thermometer mikroklimatische Unterschiede.
Auf einer Zeitreise in die Trias entdecken wir Fossilien und Gesteine aus Heilbronn und der Region, die damaligen Landschaften, Tiere und Pflanzen sowie deren Anpassungen. Eine Karte gibt uns Auskunft über die Landschaften und das Klima der Vergangenheit. Das hilft bei der Entscheidung, was wir in unseren Reisekoffer packen wollen. Auf unserer Spurensuche finden wir heraus, was damals bei uns anders war als heute.
Praktische Aktion: Wir fertigen eine naturgetreue Gipsnachbildung eines Ammoniten an.
Wir nehmen Skulpturen in der Heilbronner Innenstadt genau unter die Lupe, hören spannende Geschichten und werden kreativ. Dabei reden wir auch über die unterschiedlichen Materialien und ihre jeweilige Bearbeitung. Wir erleben, wie unterschiedlich die Materialien wirken können und überlegen, wie wichtig der Standort für die Skulptur ist. Anfassen strengstens erlaubt!
Die Kunst-Tour kann auch als Rallye zum eigenständigen Arbeiten im Kleingruppen ohne Kunstvermittelnde gebucht werden.
Was genau sind eigentlich Skulpturen und woraus können sie bestehen? Wie interagieren sie mit ihrer Umgebung und verbirgt sich vielleicht mehr hinter ihnen, als auf den ersten Blick erkannt werden kann? Diesen und anderen Fragen gehen wir gemeinsam auf den Grund.
Praktische Aktion: Gestalten einer kleinen Skulptur, wahlweise aus Tonmasse oder Holz.
Was geschah beim Übergang von der Alt- zur Jungsteinzeit in unserer Region und warum? Wir vergleichen Lebensweise, Nahrung, Umwelt, Werkzeuge und Kleidung vor und nach diesem Übergang. Vom Jagen, Sammeln und Wandern hin zum Hüten, Anbauen und Sesshaftwerden bedeutete einen fundamentalen Wandel in der Lebensweise. Wir vergleichen auch die altsteinzeitlichen temporären Zeltlager mit den jungsteinzeitlichen dauerhaften Häusersiedlungen und diskutieren die Entwicklung vom Jagen über die Wildtierhaltung bis zur Tierzucht und Nutztierhaltung.
Praktische Aktion: Arbeiten mit rekonstruierten Werkzeugen (z. B. Bohrer, Lederschneiden mit Feuersteinklingen, Nähen mit Knochennadeln, Pfriemen und Sehnen) und Herstellen eines Lederarmbandes.
Für die Klassenstufen 9-13 bieten wir in allen Sammlungsbereichen Führungen auf Anfrage an. Im Rahmen unserer auf die Orientierungs- und Bildungspläne abgestimmten Angebote stellen wir den Museumsbesuch für Ihre Klasse gerne individuell zusammen.
Die Sammlungsbereiche sind: Naturgeschichte, Archäologie, Kulturgeschichte und Kunst.
Bei einem Saurier sehen sich die Zähne meist alle sehr ähnlich und sind für eine bestimmte Nahrung besonders geeignet. Die Säugetiere inklusive uns Menschen haben hingegen unterschiedliche Zahntypen. Welche Zähne sich für das Fressen von Fleisch, Pflanzen oder beidem eignen, warum unsere verschiedenen Vorfahren immer seltener ihre Zähne nutzten und jagten und was das alles mit Werkzeugen und Nutztieren zu tun hat, erkunden wir bei einem spannenden Rundgang durch die Ausstellungen zur Triaszeit und (neu!) Eiszeit.
Praktische Aktion: Jedes Kind nimmt einen selbst modellierten Tierkopf mit Zähnen mit.
Auf einem Rundgang durch die Innenstadt entdecken wir Kunstwerke im öffentlichen Raum, erfahren Spannendes rund um die Arbeiten und werden kreativ. Wir werfen einen genauen Blick auf die unterschiedlichen Materialien und die jeweilige Bearbeitung – wie beeinflussen sie die Erscheinung der Werke? Wie wirkt sich der jeweilige Standort aus? Anders als im Museum dürfen die Kunstwerke hier sogar angefasst werden!
Die Kunst-Tour durch die Innenstadt führt zu interessanten Kunstobjekten, die im öffentlichen Raum für alle zugänglich zu betrachten, zu erleben und zu erfassen sind.
Direkt an den Kunstwerken werden unterschiedliche Materialien und ihre jeweilige Bearbeitung untersucht. Die Ideenfindung der Künstlerinnen und Künstler wird erläutert und gemeinsam überlegt, wie die Skulpturen mit ihrem jeweiligen Standort interagieren.
Ein Rundgang durch das Naturschutzgebiet mit den ehemaligen Schilfsandsteinbrüchen bietet interessante Einblicke in die vielfältige Erd-, Klima-, Landschafts- und Kulturgeschichte. Die Gesteine und ihre Entstehung, die Bedeutung für den Menschen als Georessource sowie Veränderungen durch exogene Prozesse werden dabei näher betrachtet. Neue Erkenntnisse der geologischen Klimaforschung und Wissenswertes über die Entstehung der Schichtstufenlandschaft verdeutlichen dabei die größeren Zusammenhänge.
Praktische Aktion: Mit der Ausrüstung eines Geowissenschaftlers, d.h. mit Hilfsmitteln wie einer Lupe, Korngrößenkarte, Salzsäure und einem Magnet werden Gesteine und deren Bestandteile untersucht.
Der Begriff „Gestein“ wird definiert und die zugehörigen Hauptgruppen Magmatite, Metamorphite und Sedimentite an Beispielhandstücken begreifbar. Letztere werden im Kreislauf der Gesteine verortet. Die endogenen und exogenen Prozesse der Gesteinsbildung und -zerstörung wie etwa Verwitterung, Erosion, Sedimentation, Metamorphose und Kristallisation werden dargestellt. In der Ausstellung werden die Sedimentgesteine der Region und ihre Entstehung beleuchtet.
Praktische Aktion: Mit einer authentischen Geländeausrüstung werden Tätigkeiten eines Geologen entdeckt und die Schülerinnen und Schüler werden bei der Gesteinsbestimmung mit diversen Hilfsmitteln selbst zu Forschenden, indem sie die Eigenschaften und Namen der Gesteine herausfinden. Abschließend werden die Ergebnisse der fundierten Gesteinsanalyse präsentiert.
Der Geo- und Naturpfad bietet mit den ehemaligen Schilfsandsteinbrüchen interessante Einblicke in die vielfältige Erd-, Klima-, Landschafts- und Kulturgeschichte. Die Gesteine und ihre Entstehung sowie Veränderungen durch exogene Prozesse wie Verwitterung, Erosion, Transport und Sedi-mentation werden näher betrachtet. Neue Erkenntnisse der geologischen Klimaforschung und Wissenswertes über die Entstehung der Schichtstufenlandschaft verdeutlichen dabei die größeren Zusammenhänge.
Praktische Aktion: Mit der Ausrüstung eines Geowissenschaftlers bzw. einer Geowissenschaft-lerin, d.h. mit Hilfsmitteln wie einer Lupe, Korngrößenkarte, Salzsäure und einem Magnet werden Gesteine und deren Bestandteile untersucht.
Fast alle kennen die Kelten aus den Comics mit Asterix und Obelix oder aus Beschreibungen römischer und griechischer Zeitgenossen; die Römer fürchteten die keltischen Krieger. Doch inwiefern entsprechen die verschiedenen Vorstellungen der Realität? Archäologische Funde zeigen, dass die Kelten clevere Erfinder, weltoffene Händler und modebewusste Trendsetter waren und viele ihrer Ideen unsere Kultur bis heute prägen, z. B. ihre Pionierarbeit in der Eisenverarbeitung und ihre eindrucksvolle Kunst. Sie gründeten die ersten Städte in Mitteleuropa und neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sie in Sachen Gleichberechtigung ihrer Zeit weit voraus waren.
Praktische Aktion: Wir stellen eine Szene aus dem keltischen Leben nach, fotografieren sie und erstellen daraus ein Comicbild oder eine ganze Comicgeschichte.
Wir begeben uns im Museum auf die Suche nach Porträts aus verschiedenen Epochen und entdecken vielfältige Antworten auf die Frage: Was ist Schönheit und was macht uns aus?
Wir spielen mit Mitteln der Selbstdarstellung und Selbstinszenierung.
Praktische Aktion: Ein Selbstporträt entsteht!
Wir erkunden die fünf Klassen der Wirbeltiere und ihre typischen Merkmale an heimischen Beispielen: Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere. Darunter sind sowohl heute bei uns lebende als auch ausgestorbene Arten. Sie sind bzw. waren an verschiedene Lebensräume und Umweltbedingungen angepasst. Wir vergleichen ihren Körperbau sowie ihre Lebensweise. Auch der direkte Einfluss des Menschen auf Veränderungen in der Lebensweise von Säugetieren von der Jagd über die Wildtierhaltung bis hin zur Tierzüchtung und Nutztierhaltung wird diskutiert.
Praktische Aktion: Anhand von Schritt-für-Schritt-Anleitungen entstehen detaillierte Tierzeichnungen zum Mitnehmen.
Wie verändert sich ein Motiv, wenn man es in Punkte, Striche oder Flächen übersetzt? Die Schülerinnen und Schüler untersuchen wie die Künstlerin Figuren zu abstrakten Formen von vibrierender Farbigkeit entwickelt. Hal Busse hat dabei Bilder mit leuchtenden Farbpunkten und Nägeln voller Strahlkraft geschaffen!
In der Werkstatt greifen die Schülerinnen und Schüler die Idee auf: Mit Aquarellfarben und experimentellen Techniken wird Gesehenes in farbenprächtige Striche, Punkte und Farbflächen zerlegt - dabei entsteht ein neuer Blick auf die Welt!
Was macht einen Menschen zum Punkt? Und was passiert, wenn viele Menschen zusammen baden? Beim Ausstellungsrundgang entdecken die Kinder Hal Busses farbstarken Werke und ihre Entwicklung von den figürlichen „Badenden-Bildern“ bis zur Reduktion als Farbpunkt. Ihre Nagel-Reliefs aus einem Meer von Nägeln werfen Schatten und verwandeln sich zu dreidimensionalen Farbräumen. Farben, Formen und Fantasie wirken dabei zusammen.
Anschließend geht’s in die Werkstatt: Hier entsteht im Team ein buntes 3D-Kunstwerk zum Anfassen!
Wie verändert sich ein Motiv, wenn man es in Punkte, Striche oder Flächen übersetzt? Die Schülerinnen und Schüler untersuchen wie die Künstlerin Figuren zu abstrakten Formen von vibrierender Farbigkeit entwickelt. Hal Busse hat dabei Bilder mit leuchtenden Farbpunkten und Nägeln voller Strahlkraft geschaffen!
In der Werkstatt greifen die Schülerinnen und Schüler die Idee auf: Mit Aquarellfarben und experimentellen Techniken wird Gesehenes in farbenprächtige Striche, Punkte und Farbflächen zerlegt - dabei entsteht ein neuer Blick auf die Welt!
Wie viele Punkte braucht es, um einen Menschen darzustellen? Wo verschwindet der Einzelne in der Masse? In der Ausstellung analysieren die Schülerinnen und Schüler Hal Busses Technik und vollziehen, angeregt durch die „Badenden“, den Weg von der Figuration bis zur Abstraktion nach. Die Badenden wirken zugleich archaisch und zeitgenössisch. Ihre bunten Nagelreliefs dagegen bestehen aus einem Meer von Nägeln, die Licht reflektieren und Schatten werfen.
Werkstatt: Inspiriert von den bunten Nagelreliefs entstehen in Teamarbeit 3D-Kunstwerke zum Anfassen.
Wie verändert sich ein Motiv, wenn man es in Punkte, Striche oder Flächen übersetzt? Die Schülerinnen und Schüler untersuchen wie die Künstlerin Figuren zu abstrakten Formen von vibrierender Farbigkeit entwickelt. Hal Busse hat dabei Bilder mit leuchtenden Farbpunkten und Nägeln voller Strahlkraft geschaffen!
In der Werkstatt greifen die Schülerinnen und Schüler die Idee auf: Mit Aquarellfarben und experimentellen Techniken wird Gesehenes in farbenprächtige Striche, Punkte und Farbflächen zerlegt - dabei entsteht ein neuer Blick auf die Welt!
Wie viele Punkte braucht es, um einen Menschen darzustellen? Wo verschwindet der Einzelne in der Masse? In der Ausstellung analysieren die Schülerinnen und Schüler Hal Busses Technik und vollziehen, angeregt durch die „Badenden“, den Weg von der Figuration bis zur Abstraktion nach. Die Badenden wirken zugleich archaisch und zeitgenössisch. Ihre bunten Nagelreliefs dagegen bestehen aus einem Meer von Nägeln, die Licht reflektieren und Schatten werfen.
Werkstatt: Inspiriert von den bunten Nagelreliefs entstehen in Teamarbeit 3D-Kunstwerke zum Anfassen.
Hal Busse experimentierte mit Farbe wie kaum eine andere Künstlerin oder Künstler: Punkte, Linien, Flächen, sogar Nägel verwandelte sie in vibrierende Bildräume. Hal Busses Werk zeigt einen eigenständigen Weg zwischen ZERO Avantgarde, informeller Farbexpression und Materialkunst. Indem sie Menschen zu Farbfeldern, ja bis zum Punkt reduzierte, schuf sie ein ästhetisches Spiel zwischen Figur und Fragment.
In der Werkstatt wird diese Methode aufgegriffen. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen, wie sich ein Motiv verändert, wenn es fragmentiert und neu zusammengesetzt wird. Es entstehen Arbeiten mit Aquarellfarben und experimentellen Techniken.
Was bleibt vom Individuum, wenn es Teil der Masse wird? Hal Busse abstrahiert Menschen zu Farbfelder und schließlich zu Nagel-Strukturen. Ihre Nagelreliefs wirken wie dreidimensionale Farbräume – zwischen informeller Farbkunst und konstruktivem Materialdenken. Die Badenden- und Nagelbilder stellen Fragen zu Körperauflösung, Raum und Struktur. Hal Busse bleibt dabei bewusst vielschichtig und unverhandelbar eigenständig.
Werkstatt: Inspiriert von den bunten Nagelreliefs entstehen in Teamarbeit 3D-Kunstwerke.